
Die einst kurfürstliche Residenzstadt Bonn am Rhein und Geburtsstadt Ludwig van Beethovens ist heute eine hochkarätige Kulturstadt. Nirgendwo sonst kommt man dem Weltbürger Beethoven und seinem Musikerbe so nahe wie hier.
Programm dieser Studienreise:
Freitag, den 04.09.2026: Die Abfahrt ist um 06.00 Uhr in Coburg am ZOB beim Bahnhof, um 06.35 Uhr in Lichtenfels am Bahnhofsvorplatz und um 07.15 Uhr in Bamberg, am Fuchs-Parkplatz in der Pödeldorfer Straße. Fahrt nach Bonn, wo wir gegen Mittag eintreffen werden.
Am Nachmittag entdecken wir Beethovens Bonn bei einer Stadtführung unter dem Motto „Beethovens Jahre in Bonn. Auf den Spuren eines musikalischen Genies“. Im Dezember 1770 wurde Ludwig van Beethoven in Bonn geboren, hier erlebte er seine Kindheit und Jugend. Die Tour führt zu vielen Stationen, an denen er musikalisch wirkte und er seinen Spuren hinterlassen hat. Auf unserem Rundgang erfahren wir, wer Beethovens erste Wegbegleiter waren, die sein Talent erkannten und ihn zu der Musikgröße werden ließen, als die ihn heute die ganze Welt kennt.
Anschließend besichtigen wir das Beethoven-Haus. Im Dezember 1770 wurde Beethoven hier geboren. Im historischen Ambiente des Barockgebäudes erhalten die Besucher Einsichten in das Leben und Werk des großen Komponisten. Zu den authentischen Ausstellungsobjekten gehören Handschriften, Bilder, Briefe, Möbel und andere Alltagsgegenstände aus Beethovens Leben.
Danach fahren wir zum Check-in zu unserem Hotel. Wir wohnen im Dorint Hotel Bonn. Gemeinsames Abendessen im Hotel, Übernachtung.
Samstag, den 05.09.2026. Nach dem Frühstück starten wir zu einem Ausflug zum Wahrzeichen des Siebengebirges, zum sagenumwobenen Drachenfels. Bei einer Fahrt mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands überwinden wir nun 220 Höhenmeter mit einer Steigung von bis zu 20 Prozent. Der Drachenfels trägt auf seinem Gipfel die weithin sichtbare Burgruine und ist mit seinem Gipfelplateau eines der meistbesuchen Naherholungsziele im Rheinland.
Mit einer Führung besuchen wir Schloss Drachenburg. Dieses ungewöhnliche Bauwerk, errichtet 1882 – 1884 für den Börsenbaron Stephan von Sarter, zählt zu den bedeutendsten Schlossbauten des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Deutschland. Die Wohn- und Repräsentationsräume laden ein, gründerzeitliche Lebens- und Wohnkultur mit all ihrem filigranen Prunk kennenzulernen. Rund um das Schloss erstreckt sich ein weitläufiger Park mit altem Baumbestand. Hier wurden zahlreiche Szenen der Erfolgsserie Babylon Berlin gedreht.
Anschließend fahren wir zurück zum Hotel. Der Nachmittag steht Ihnen in der Innenstadt von Bonn zu Ihrer freien Verfügung. Gegen 17.00 Uhr nehmen wir im Hotel unser Abendessen ein.
Am Abend besuchen wir um 19.30 Uhr im Großen Saal der Beethovenhalle ein Konzert, das im Rahmen des Beethovenfestes 2026 stattfindet.
Die Beethovenhalle Bonn ist ein Architekturjuwel der jungen Bundesrepublik und ein Kulturdenkmal ersten Ranges. Sie wurde 1959 nach vierjähriger Bauzeit feierlich eröffnet. Ihr Architekt Siegfried Wolske war ein Schüler von Hans Scharoun, dem wir die Berliner Philharmonie verdanken.
Das Ensemble aus mehreren Sälen und Foyers mit dem großen Saal im Zentrum bietet Platz für 1500 Gäste. Besonders ins Auge fallen das geschwungene Kupferdach, das hochwertige Mauerwerk aus Mosaiken, Naturstein und die Glasfassade. In den vergangenen zehn Jahren wurde das Gebäude auf denkmalpflegerisch höchstem Niveau saniert und sanft modernisiert.
Die Rundum-Erneuerung brachte die Gebäudetechnik, Brandschutz und Sicherheit auf den neuesten Stand und - für den Konzertbetrieb besonders wichtig - die hervorragende Akustik zeichnet dieses Gebäude aus.
Das London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Antonio Pappano spielt:
Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 und
Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr 5 e-Moll op. 64.
Bei diesem Konzert erwartet uns die norwegische Stargeigerin Vilde Frang, die hier ihr Debüt beim Beethovenfest gibt. Sie ist berühmt für ihre Feinheit im Klang. Bei ihr wirkt das Beethoven-Violinkonzert ehrlich und fast zerbrechlich. An ihrer Seite spielt das international gefeierte Spitzenorchester aus London unter der Leitung seines Chefdirigenten Antonio Pappano. Der Engländer mit italienischen Wurzeln sagte einmal über das London Symphony Orchestra: „Bei ihnen habe ich vom ersten Schlag an das Gefühl, in einen Ferrari einzusteigen und das Gaspedal durchzudrücken“: Bei Tschaikowskys leidenschaftlicher fünften Sinfonie läuft der Klangkörper zur Hochform auf.
Übernachtung im Dorint Hotel.
Sonntag, den 06.09.2026: Nach dem Frühstück und dem Check-out aus dem Hotel besuchen wir mit einer Führung das Kunstmuseum Bonn, das zu den großen und beachteten Museen für Gegenwartskunst in Deutschland gehört. Im Mittelpunkt stehen die rund 9000 Werke umfassende Sammlung mit ihrem zentralen Werkkonvolut zu August Macke und der Kunst des Rheinischen Expressionismus.
Nach der Mittagspause treten wir die Rückreise an.
Der Fahrpreis beträgt 795 €, der Einzelzimmerzuschlag 80 €.
Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:
Im Programm sind Änderungen vorbehalten. Bitte beachten Sie, dass bei der Konzertkarte SR-Reisen nur als Vermittler, nicht als Veranstalter auftritt. Es gelten die AGB des aktuellen Kataloges. Sie sind einsehbar auf unserer Webpage www.sr-reisen.net.
